Der modernistische Bau, der einst die erste Zementfabrik Kataloniens beherbergte, wurde im Auftrag von Eusebi Güell zwischen 1901 und 1904 vom Architekten Rafael Gustavino gebaut.
Gustavino nutzte das bergige Gelände, um die Prozesse zur Herstellung und die Lagerung von Zement zu vereinfachen. Das Ensemble wird durch die Galeriekonstruktion auf verschiedenen Niveaus und durch die spektakulären Gewölbe charakterisiert. Die Fabrik, Eigentum des Unternehmens Asland, war bis in die sechziger Jahre in Betrieb. Sie wurde vorallem wegen der hohen Herstellungskosten, verursacht durch Entfernung und Transportschwierigkeiten, stillgelegt.
Das beeindruckende Gebäude ist nach der Schließung der Fabrik zusehends verfallen.
In den letzten Jahren ist die niedrigere Galerie, die dazu diente, Zement in Säcken abzufüllen, restauriert worden. Sie birgt den Sitz des Museums der Zementfabrik Asland. Dort wird eine Ausstellung über Zement, einem der wichtigsten Materialien des Zwanzigsten Jahrhundert vorgestellt.
Die Zementfabrik befindet sich an der Strasse, die von Pobla de Lillet nach Castellar de N’Hug führt, ca. 3 Kilometer von Pobla de Lillet entfernt.
|